Eine Reise in das Westernzeitalter 

Seit 1995 treffen sich alljährlich Mitte Juli Vorderladerschützen, Trapper, Soldaten und Hobbyisten con Freitag bis Sonntag im Schützengarten in der Anhaltstraße, um ein Wochenende lang lebendige Geschichte zu erleben.

Vom Kochen auf dem offenen Feuer bis zum Aufbau der authentischen indianischen Tipis über die Herstellung der historischen Bekleidung und Waffen wird Originalität hierbei groß geschrieben.

Im Zeltdorf können einmal im Jahr nicht nur Besucher sehen, mit welcher Liebe die Ausrüstungen hergestellt wurden, auch Händler bieten die zum Teil selbst hergestellten Schmuck- und Bekleidungsgegenstände an.

Und natürlich ist auch jedes Jahr für das leibliche Wohl auf vielfältige Art und Weise gesorgt.

Neben den Schießwettkämpfen messen sich die Teilnehmer auch im Trapperlauf, müssen neben ihren Schießleistungen mit den Vorderlader- und Westernwaffen auch ihre Fähigkeiten beim Überleben in der Wildnis unter Beweis stellen.

Jeweils am Samstagabend erhellt ein großes Lagerfeuer den Nachthimmel über dem großen Festplatz des Vereins und die Live-Musik von „Country-Tramp“ aus Dresden sorgt für Stimmung und reichlich romantischer Atmosphäre.

Bevor die 6 Vollblutmusiker mit Banjo, Gitarre, Mundharmonika und Geige die Gäste verzaubern, prämieren die Veranstalter die besten Schützen in Auswertung der Wettkämpfe und Bestplatzierten vom Trapperlauf.

Und jedes Jahr gilt am Samstagabend erneut: rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze, denn der Einladung und dem „freien Eintritt“ folgen jährlich viele Gäste.

Den Sonntagvormittag prägen nicht nur Abschied und Abreise der Teilnehmer, sondern auch das traditionelle Beschießen der Ehrenscheibe im Westernduell.